Initiativansatz
Ich bewerbe mich auf eine Rolle, die Stabilität, Richtung und nachvollziehbare Prioritätensetzung zugleich verlangt
Die Hauptgeschäftsführung der KH ist für mich keine Nebenrolle im Hintergrund, sondern die operative und politische Mitte der Organisation. Gerade dort, wo eine Kreishandwerkerschaft verlässlich funktionieren und zugleich Zukunftsthemen setzen muss, möchte ich Verantwortung übernehmen und Orientierung geben.
- Führungsverantwortung nicht nur verwalten, sondern wirksam organisieren
- ruhige Souveränität in Übergangs- und Veränderungsphasen
- regionale Verankerung mit Blick auf Gütersloh und Bielefeld als gemeinsames Handwerksgebiet
Aufgabenbild der KH
Die KH leistet operativ, politisch und organisatorisch ein breites Aufgabenpaket zugleich
Aus den öffentlichen Informationen der KH wird deutlich: Sie ist Interessenvertretung, Servicepartner, Ausbildungsakteur und organisatorisches Dach der Innungen zugleich. Die Fachbereiche von Geschäftsführung, Sekretariat, Buchhaltung, Ausbildungsabteilung, Pressereferat und Zentrale müssen so zusammenspielen, dass politische Anschlussfähigkeit, verlässliche Mitgliedsarbeit, Nachwuchssicherung und eine professionell geführte Geschäftsstelle zusammenkommen.
- Interessen des regionalen Handwerks gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit vertreten
- Mitgliedsbetriebe über Ansprechpartner, Services und wirtschaftsnahe Unterstützung entlasten
- Gremienentscheidungen, Rundschreiben, Newsletter und KH-Info verlässlich vorbereiten und tragen
- Innungen als Dachorganisation strukturell begleiten sowie Handwerksrolle, Prüfungen und überbetriebliche Ausbildung zuverlässig organisieren
Rolle des HGF
Der Hauptgeschäftsführer muss aus Gremien, Anliegen, Personal und Projekten eine belastbare Führungsordnung machen
Die aktuelle Stellenbeschreibung für die Assistenz der Hauptgeschäftsführung zeigt die operative Mitte der Funktion sehr klar: enge Zusammenarbeit mit der Hauptgeschäftsführung, Schnittstelle zu Vorständen, Innungsbetrieben und externen Partnern, Priorisierung von Anfragen, Veranstaltungs- und Terminsteuerung sowie Unterstützung bei Digitalisierung und Prozessoptimierung. Ergänzend beschreibt die Handwerkskammer OWL Geschäftsführung als ordnungs- und sachgemäße Verwaltung, Interessenvertretung, Handwerksförderung und Selbstverwaltung. Für mich folgt daraus ein Führungsbild, das Struktur, Verbindlichkeit und Umsetzungsstärke zusammenführt.
- zentrale Schnittstelle zu ehrenamtlichen Vorständen, Innungsbetrieben und externen Partnern
- Anfragen priorisieren, Vorlagen vorbereiten und Entscheidungen belastbar aufbereiten
- Termine, Sitzungen und Veranstaltungen standortübergreifend sauber koordinieren
- Verwaltungsprozesse modernisieren, ohne Nähe, Selbstverwaltung und Servicequalität zu verlieren
Was ich einbringe
Für die Aufgabe relevant sind aus meiner Sicht die Verbindung von Organisation, Bildung, Gremienerfahrung und digitaler Umsetzung
Ich bringe die Verbindung aus fachlicher Tiefe, Lehr- und Weiterbildungspraxis, ehrenamtlicher Gremienarbeit und digitaler Gestaltungskompetenz mit. Für die KH bedeutet das aus meiner Sicht: strukturierte Prozesse, sichtbare Bildungsorientierung, adressatengerechte Kommunikation und die Bereitschaft, organisatorische Modernisierung verantwortlich umzusetzen.
- Dozententätigkeit und Weiterbildungserfahrung
- Vorstandsarbeit in der Elektroinnung Recklinghausen seit 2023
- Mitwirkung im Gesellenprüfungsausschuss seit 2024
- AEVO- und Train-the-Trainer-Nachweise als belastbare Bildungssignale
- digitale Konzeption, strukturierte Plattformarbeit und klare Prozesslogik
Persönliche Tragfähigkeit
Diese Rolle entscheidet sich auch daran, ob jemand Menschen, Gremien und Öffentlichkeit persönlich angemessen tragen kann
Das ist aus meiner Sicht ein oft unterschätzter Punkt. Die KH braucht nicht nur eine papierstarke Bewerbung, sondern jemanden, der im persönlichen Gespräch Substanz, Ruhe, Verlässlichkeit und Führungswille plausibel vermittelt. Genau deshalb gehört dieser Aspekt sichtbar zur Online-Bewerbung dazu.
- vertrauenswürdig im persönlichen Kontakt
- belastbar in repräsentativen und konflikthaften Situationen
- klar genug für Entscheidungen, ruhig genug für Übergänge
100-Tage-Perspektive
Zuhören, ordnen, priorisieren und in den ersten 100 Tagen sichtbar liefern
In den ersten 100 Tagen würde ich zunächst Gespräche mit Kreishandwerksmeister, Vorständen, Fachbereichen, Ausbildungsverantwortlichen und relevanten regionalen Partnern führen, um Erwartungen, Friktionen und offene Projekte sauber zu verstehen. Parallel würde ich Servicewege, Gremienlogik, Kommunikationsabläufe, Ausbildungsdarstellung und digitale Eingangsstrecken priorisieren und an den Punkten verbessern, an denen Mitgliedsbetriebe und Ehrenamt unmittelbar Entlastung spüren. Mein Anspruch wäre, schon früh erkennbar zu machen: Diese Geschäftsstelle führt, ordnet und liefert.
- systematische Lageaufnahme mit Geschäftsstelle, Innungen und regionalen Partnern
- Klarheit über Zuständigkeiten, Prioritäten, Termine und Entscheidungswege
- erste sichtbare Verbesserungen bei Service, Kommunikation und digitaler Prozessführung
- gemeinsame Taktung für beide Standorte und die wichtigsten Gremien- und Veranstaltungslinien