Wofür 2032 steht
Bis 2032 soll man die KH nicht nur kennen, sondern ihren Nutzen sofort spüren
Meine Vision 2032 richtet sich nicht auf einen Imageeffekt, sondern auf konkrete Entlastung. Wer Mitgliedsbetrieb ist oder sich in einer Innung engagiert, soll schneller zu Ansprechpartnern, Entscheidungen, Weiterbildung, Ausbildungshilfen und regionalen Netzwerken kommen als heute.
- mehr Verlässlichkeit im Tagesgeschäft
- mehr Präsenz des Handwerks in der Region
- mehr Klarheit darüber, wofür die KH praktisch gebraucht wird
Betriebe
Betriebe sollen bis 2032 eine KH erleben, die mitarbeitet statt mitläuft
Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten brauchen Handwerksbetriebe eine Organisation, die Belastungen sichtbar adressiert, politische Anliegen klar vertritt und operative Hilfen intelligent bündelt. Das reicht von Beratung und Ausbildung bis zu Netzwerk, Öffentlichkeitswirkung und Zukunftsthemen wie Digitalisierung und KI. Vor allem aber braucht es eine KH, die Standortkosten, Investitionsbremsen, Fachkräftemangel und bürokratische Hürden nicht nur benennt, sondern beharrlich in die regionale Debatte trägt.
- einfachere Kontakt- und Beratungswege
- bessere Sichtbarkeit von Ausbildung, Fortbildung und Nachfolgefragen
- konsequente Übersetzung regionaler Herausforderungen in konkrete KH-Angebote
Wirtschaftspolitik
Bis 2032 muss die KH wirtschaftspolitisch klarer, schneller und relevanter auftreten
Für mich gehört zur Vision 2032, dass die KH bei Gewerbesteuer, Grundsteuer, öffentlicher Vergabe, Wohnungsbau, Genehmigungsdauer, Energie- und Standortkosten sowie Bürokratieabbau regional deutlich präsenter wird. Handwerkspolitik darf nicht nur reagieren, wenn Entscheidungen schon gefallen sind; sie muss sich früh, sachlich und mit belastbaren Argumenten einbringen.
- klare Positionierung bei Standortkosten und kommunalen Belastungen
- mehr Sichtbarkeit des Handwerks in Fragen von Wohnungsbau, Bestandserhalt und Infrastruktur
- früheres und verbindlicheres Einwirken auf Politik, Verwaltung und regionale Öffentlichkeit
Ehrenamt und Innungen
Starke Selbstverwaltung braucht bis 2032 weniger Reibung und mehr Rückenwind
Die Innungen und ihre ehrenamtlichen Vorstände sind das Rückgrat der handwerklichen Selbstverwaltung. Meine Vision ist eine KH, die dieses Ehrenamt spürbar entlastet: mit verlässlicher Vorbereitung, transparenter Taktung, sauberen Unterlagen und einer Geschäftsstelle, die nicht bremst, sondern trägt.
- klare Sitzungs- und Veranstaltungsvorbereitung
- bessere Abstimmung zwischen Fachbereichen und Gremien
- mehr Zeit für inhaltliche Führung, weniger Kraftverlust im Organisieren
Mein Führungsstil
Ich will bis 2032 eine KH führen, die ruhig, verbindlich und zukunftsnah arbeitet
Dafür braucht es keinen Aktionismus, sondern Führungsdisziplin: zuhören, priorisieren, Verantwortungen klären, Ergebnisse sichtbar machen und Zukunftsprojekte nur dann starten, wenn sie wirklich anschlussfähig sind. Genau das ist mein Verständnis einer modernen Hauptgeschäftsführung im Handwerk.
- ruhige Führung statt Lautstärke
- klare Prioritäten statt Themenüberladung
- sichtbare Umsetzung statt bloßer Absichtserklärung