Region

Drei Kreise, ein Handwerk, eine gemeinsame Stimme.

Düren, Euskirchen und Heinsberg haben unterschiedliche wirtschaftliche Prägungen, aber gemeinsame Handwerksthemen: Fachkräfte, Ausbildung, Strukturwandel, Energie, Infrastruktur, Bürokratie, faire Vergabe und regionale Wertschöpfung.

DürenEuskirchenHeinsbergRheinisches Revier
Christopher Wilmes vor technischer Infrastruktur als Symbol für regionale Zukunftsaufgaben

Regionale Führung

Unterschiede ernst nehmen, gemeinsame Interessen bündeln.

Die VKH-Region ist kein einheitlicher Verwaltungsraum, den man mit einem Satz ausreichend beschreibt. Düren, Euskirchen und Heinsberg unterscheiden sich in Struktur, Identität, Wirtschaftsräumen und politischen Ansprechpartnern. Genau deshalb braucht die Geschäftsführung eine regionale Arbeitsweise, die Nähe organisiert und zugleich gemeinsame Schlagkraft schafft.

Die Region ist durch Strukturwandel, Rheinisches Revier, Energie- und Infrastrukturfragen, Fachkräftebedarf, Bildungswege, Bau- und Sanierungsaufgaben, Wiederaufbau- und Resilienzthemen sowie grenznahe Wirtschaftsräume geprägt. Für das Handwerk bedeutet das: Es ist gleichzeitig betroffen und Lösungsanbieter.

Die VKH sollte diese Rolle stärker sichtbar machen. Nicht als abstrakte Zukunftsrhetorik, sondern als praktische Umsetzungsachse: Gebäude, Netze, Mobilität, Versorgung, Reparatur, Sanierung, Ausbildung und regionale Wertschöpfung werden von Betrieben real geleistet.

Handwerksraum

Die VKH bündelt eine erhebliche regionale Wirtschaftskraft.

~10.000Handwerksbetriebe im Raum
~57.000Mitarbeitende
~1.200neue Lehrverhältnisse jährlich
>5 Mrd. EURJahresumsatz

Regionale Schwerpunkte

Düren, Euskirchen und Heinsberg mit eigener Logik führen.

Kreis Düren

Strukturwandel, Brainergy-Park, Forschung, Wasserstoff, Infrastruktur, Fachkräfte, Meisterförderung und die Lage zwischen Aachen, Köln/Bonn und dem Rheinischen Revier bieten starke Anknüpfungspunkte.

Kreis Euskirchen

Wiederaufbau, Resilienz, Bau- und Ausbauhandwerk, Eifel, ländliche Räume, Bildung, Versorgung und regionale Erreichbarkeit verlangen sichtbare handwerkliche Leistungsfähigkeit.

Kreis Heinsberg

Geilenkirchen als VKH-Standort, grenznahe Perspektive, Bau, Ausbau, Kfz, Energiefragen, Wirtschaftsförderung und Strukturwandel verdienen bewusst starke Präsenz.

Arbeitsagenda

Wie regionale Präsenz zur Führungsroutine wird.

01

Listening Tour

Strukturierte Gespräche mit Innungen, Obermeistern, Betrieben, Mitarbeitenden, Kommunen und Bildungspartnern.

02

Themenkarte Handwerk

Fachkräfte, Ausbildung, Vergabe, Bürokratie, Energie, Sanierung, Wiederaufbau, Mobilität, Digitalisierung und Weiterbildung bündeln.

03

Politik- und Verwaltungsmatrix

Relevante Ansprechpartner in Kreisen, Städten, Gemeinden, Verwaltungen, Wirtschaftsförderungen, Schulen und Abgeordnetenbüros systematisch erfassen.

04

Regionale Bildungsinitiative

Schulbesuche, Betriebsbesuche, Ausbildungsbörsen, Innungsaktionen, Social Media und Elternkommunikation zusammenführen.

05

Gemeinsame Stimme

Bei übergreifenden Themen eine sachliche, regional belegte und politisch anschlussfähige Handwerksposition formulieren.